"Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen."
Enrico Caruso



Der Bariton Marcus Licher rundete sein Gesangsstudium mit den Meisterkursen bei Prof. Dr. Bruce Earnest (INTERNATIONAL Performing Arts Institute) und Prof. Paul Weigold ab.

Er wird gerne wegen seinem weichen und warmen Timbre engagiert. Heute ist er vorwiegend als Opernsänger angefragt. Kirchenmusik und Kunstlied gehört ebenso zu seinem Repertoire.
Als Höhepunkt bezeichnet er die enge Zusammenarbeit in der Rolle des Hieronymus für die Welturaufführung der Oper „In Gottes Namen“ mit dem Regisseur und Librettisten Marcus Everding.

Seit 2002 arbeitet Marcus Licher ebenfalls als Gesangspädagoge, als Stimmbildner für chorische Klangentwicklung in verschiedenen regionalen Chören und als privater Gesangslehrer.

[Autor: Jörg Müller, Opernsänger]






Presse: (Auszug)


"Marcus Licher - Ein begnadeter Bassbariton auf der Opernbühne."

über das Jubiläumskonzert "800 Jahre Trohe" im Kulturzentrum Schlosspark in Großen Buseck aus dem Gießener Anzeiger vom 26.04.2010



"Mit Temperament und ausdrucksstarker Stimme wusste Marcus Licher die Lieder „Meine Liebe ist grün“, „O wüsste ich doch den Weg zurück“ und „Vergebliches Ständchen“ mit viel Leben zu erfüllen."

über das Konzert "Frühling im Schloss" im Schloss Laubach aus der Grünberger Heimatzeitung vom 27.05.2010



"Voll, dunkel, aber zugleich mit eindrucksvoller Leichtigkeit gestaltete Licher die rezitativische Vertonung „Wenn ich mit Menschen und Engelszungen redete“ aus dem Korintherbrief."

über den Schottener Dekanatschortag in der evangelischen Kirche in Gedern aus dem Kreis Anzeiger vom 5.10.2012



"Die Bariton-Partie wurde von Marcus Licher übernommen, der sich im Zusammenspiel mit dem Chor kraftvoll und ausdrucksstark zeigte."

über das Brahms-Requiem in der Mehrzweckhalle in Rittershausen aus der Oberhessische Presse vom 11.02.2013



"Beeindruckend sang Marcus Licher mit seinem weich geführtem Bass-Bariton die Partie des Jesus, die er mit „Eli, Eli, lama asabthani? – Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ zu einem bewegenden Höhepunkt führte."

über die Markus-Passion in der Johanneskirche in Gießen aus dem Gießener Anzeiger vom 19.04.2014



"... Jenen Gatten verkörperte in der Revue „Flügelschläge“ mit Liedern und Arien aus drei Jahrhunderten zum Thema Liebe, Eifersucht und Untreue der Bariton Marcus Licher. Und der erntete in den wiederkehrenden Auseinandersetzungen mit seiner Frau, gespielt von Sopran Käthe Wilhelmi, nicht nur das fröhliche Lachen, sondern auch jede Menge Begeisterung: „Ein unglaubliches Timbre. Ich bin begeistert. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt“, sagte etwa Besucher Paul Brzybylski, der selbst auf 38 Jahre Spielzeit am Gießener Stadttheater zurückblicken kann, mit leuchtenden Augen.
Und auch unter den übrigen Gästen war Euphorie zu spüren, als das Paar singend, streitend und liebend verschiedenste Passagen aus Oper und Operette vortrug..."


über die 3. Vorstellung der musikalischen Revue "Flügelschläge" im Hofgut Theater Rabenau aus dem Gießener Anzeiger vom 7.12.2017



"Mit Marcus Licher wusste ein energischer Bassist mit seinem facettenreichen Gesang zu gefallen."

über das Weihnachtsoratorium im Dom zu Wetzlar aus der Wetzlarer Neue Zeitung vom 27.12.2017